Donnerstag, 28. Juni 2012

Miniwebstuhl

Gestern habe ich hier in Virserum auf dem Loppis der Ekebergs-Kirche diesen kleinen Webstuhl erstanden.



Er hat eine Webbreite von 37 cm hat zwar nur zwei Schäfte, ist aber mit 60 cm so lang, dass man ihn sicher auf 4 Schäfte erweitern könnte.




Der Miniwebstuhl ist mit dem Schriftzug "vuxenskolan" versehent, stammt also  aus dem Inventar einer Volkshochschule, auf einem altem Aufkleber lassen sich die Wörter "GSA Produktion Göteborg Art. nr 1110" entziffern. Meine Google-Suche dazu ergab bisher aber keinen Treffer.




Mir gefällt besonders, dass man das kleine Teil ganz leicht transportieren kann und ich freue mich schon darauf, draußen in der Sonne zu sitzen und darauf zu weben.



Montag, 25. Juni 2012

Zackenschal




Mittlerweile blühen hier in Schweden unsere Rosen und ein ganzer Monat ist seit meinem letzten Post vergangen. Da wir in den letzten Wochen mit Hochdruck renoviert haben, um einen weiteren Raum bezugsfertig zu machen, bin ich in dieser Zeit kaum zum Stricken gekommen, nur der schon in Deutschland angefangene Zackenschal ist endlich fertig geworden.




Mir gefielen der asymetrische Randabschluss und die diagonale Farbverteilung bei diesem kleinen Dreieckstuch, das wie ein Baktus aus nur einem 100 g Knäuel gestrickt wird.  
Man beginnt mit 3 Maschen und die Zacken entstehen dadurch, dass  6 mal hintereinander am Anfang jeder Hinreihe eine Masche durch Herausstricken zugenommen wird, in der 7. Hinreihe wird auch am Ende der Reihe eine Masche zugenommen und in der folgenden Rückreihe werden die ersten 5 Maschen abgekettet.
Allerdings ist bei mir die Zackenseite viel länger geworden als die andere, das stört mich aber nicht, wenn schon schief, dann ruhig total.





Samstag, 26. Mai 2012

Eine andere Art der Farbstrickerei.

Vor ein paar Tagen lag ein neues Buch im Briefkasten, Flerfärgstickning med lyfta maskor von Madelaine Jansson und Lotta Bengtson.
Die beiden betreiben gemeinsam das Blog 2stickare, hier können Interessierte auch das kleine Buch bestellen.



Es beschreibt eine Methode des mehrfarbigen Strickens, bei der jeweils nur mit einer Farbe pro Reihe gearbeitet wird, die Maschen der jeweiligen Schmuckfarbe werden dabei einfach ungestrickt abgehoben. 


Die Fertigung einiger, meist kleiner Strickstücke wird beschrieben, seinen größeren Nutzen hat das kleine Buch aber eher durch seine Mustersammlung.




Ich denke, die Anweisungen für diese Musterlappen kann man auch ohne Schwedischkenntnisse verstehen, nachdem man sich die Seite mit den  wenigen Abkürzungen, die im Verlauf der einfachen Strickbeschreibungen vorkommen, z.B. per Internet übersetzt hat. 

Es hat jedenfalls sehr viel Spaß gemacht, die Sache an einem ersten Probelappen mit verschiedenen Mustern auszuprobieren und ich wünschte, ich hätte diese Methode schon gekannt als ich mir vor Jahren meine Stiefelstrümpfe gestrickt habe.



Wenn man einmal begriffen hat, wie die Sache funktioniert, ist es auch leicht möglich eigene Muster mit abgehobenen Maschen zu erarbeiten.

 

Sonntag, 20. Mai 2012

Fertig!


Nun ist der Wingshawl schon seit mehreren Tagen fertig, aber ich hatte nie genug Zeit, ihn zu posten.


 

Mir gefällt er jetzt ganz gut und ich freue mich, dass er groß genug geworden ist, schließlich hatte ich nur ein 100 g Knäuel  des Farbverlaufgarns. 



Die lange Seite misst 140 cm und die Spitze 65 cm, das ist absolut ausreichend für ein wärmendes Dreieckstuch. 
Gestrickt habe ich mit Nadelstärke 3, das Blau und die grünen Randpartien sind mit 4-fädiger Sockenwolle von Regia gearbeitet, insgesamt wiegt das Tuch 245 g.



Donnerstag, 10. Mai 2012

Loppisfynd

Letzten Samstag haben wir mit unserer letzten großen Baumaßnahme im Haus begonnen.
Im Dachgeschoss soll ein vorhandenes zweites Zmmer renoviert und dabei vergrößert werden.
Dabei fiel jede Menge Müll an, den wir gestern zur Kippe gefahren haben, da wir dadurch schon fast in Hultsfred waren, haben wir die Gelegeheit genutzt unseren ersten Flohmarktbesuch des Jahres zu machen.
Bei Stegen, einem kommunal organisierten Loppis, bin ich gleich fündig geworden.




Eine kleine Garnwinde, etwas Leinengarn, Texolvlitzen ein nagelneues Schiffchen und eine alte Ausgabe von Lisa Trotzigs Buch Band, alles für kleines Geld.
Da ich aus Deutschland zwei kleine Webstühle mitgebracht habe, sind das Dinge, die ich gut gebrauchen kann.




Donnerstag, 3. Mai 2012

Angekommen




Nach einer langen aber guten und ruhigen Fahrt sind wir am letzten Sonntag am frühen Abend in Virserum angekommen und zu unserer großen Freude war wieder einmal alles im und ums  Haus in bester Ordnung.


 

In diesem Jahr waren wir sogar früh genug da, um uns am nächsten Tag am Feuer beim Valborgsmässoafton, dem Walpugisabend,  zu wärmen.





 Wir freuen uns jetzt darauf, wieder einmal den zweiten Frühling des Jahres zu erleben. Die Natur ist hier noch recht weit zurück, während in Deutschland, selbst bei uns im Harzvorland, Büsche und Bäume schon grün erschienen und die ersten  Frühlingsblumen schon verblühten, sind viele Bäume hier noch kahl.




 Aber so haben Buschwindröschen, Leberblümchen und Scharbockskraut, Scilla und Primeln genug Licht, um voll zu erblühen. Das ganze Waldgrundstück ist übersät mit diesen Frühblühern.













Auch auf dem Grundstück am Fluss blüht schon so einiges, obwohl die Ufer noch sehr kahl aussehen.

  


Aber es gibt viele Traubenhyazinthen  



und überall  haben sich Stiefmütterchen selbst ausgesät.







Und der Wingshawl ist während der Reise ganz schön gewachsen und erscheint als weiterer Farbklecks.






Samstag, 28. April 2012

Wingshawl

Jetzt habe ich den aufgeribbelten Teil der Wolle neu verstrickt, und auch die rot-orangefarbenen Bereiche sind dabei. Das hier wird sicher nicht mein Lieblingstuch, ich bin aber zufriedener mit der Farbverteilung als beim Baktus, der ohne das "Zwischenblau" getrickt war.




Mal sehen, wie es sich entwickelt, morgen geht es endlich nach Schweden und ich werde im Auto und auf der Fähre viel Zeit haben an dem Wingshawl zu weiterzuarbeiten.