Ich freue mich immer darauf, Solvögat, die Mitgliedszeitung der Schwedischen Handwebervereinigung, Riksföreningen för Handvävning, vorzufinden und dieses Mal gab es auch noch einen Brief mit einem Präsent der schwedischen Strickvereinigung, Sticka.
Zum 10-jährigen Bestehen bekam jedes Mitglied eine Tasche mit dem Logo des Vereins zugeschickt.
Außerdem wartete noch ein Set, bestehend aus Küchenhandtuch und Spültuch, von der Firma Växbo Lin auf mich. Das war per Post gekommen, weil ich im letzten Herbst die schwedische Lifestyle-Zeitschrift Lantliv abonniert hatte.
Natürlich waren wir auch schon beim Loppis und ich konnte erfreulicherweise wieder einmal sehr preiswert meinen Garnvorrat vergrößern.
Baumwollgarn in drei verschiedenen Stärken und einen 100g Strang Möbeltygsgarn von Bergå habe ich bei Erikshjälpen in Vimmerby gefunden, die anderen Garne sind vom Loppis in Hultarp, der ganz in unserer Nähe liegt.
Vier Rollen Cottolin von Marks.
Halbleinengarn von Bockens, eine Qualität, der ich noch nie begegnet bin. Man sieht der Banderole aber auch an, dass es wohl aus einer ganz anderen Zeit stammt.
Das Garn besteht aus 50% Baumwolle und 50 % Leinen und unterscheidet sich dadurch von Cottolin, das nur 40% Leinenanteil hat. Es hat aber auch einen viel stärkeren Glanz als Cottolin, vermutlich liegt das nicht nur an der Quantität sondern auch an der Qualität. Für diese Garnmischung ist offensichtlich langfaseriges Leinen verwendet worden.
Vier Rollen Lintow, je 200 g schwer, wahrscheinlich Nel 6 kamen noch dazu und insgesamt 600 g feine Wolle.
Das obere Bild zeigt zweifädiges Redgarn, Nm 20/2, das zweifädige Kammgarn auf dem unteren Bild ist noch feiner, möglicherweise 32/2 oder 36/2.
Zuletzt habe ich noch einen Spinnflügel mit Spule mitgenommen, der hoffentlich auf mein altes Spinnrad passt.
Auch Schweden hatte im April schöne warme Tage, trotzdem sieht es hier immer noch aus wie im zeitigen Frühling, die Bäume auf unserem Grundstück sind teils noch kahl oder sie fangen gerade an sich zu belauben.
Wir werden also wieder einmal den Frühling doppelt erleben, ich finde das wunderbar!