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Donnerstag, 5. April 2012

RVO - Uppifran och ner

Nun ist er fertig, passend zur Jahreszeit bunt wie ein Osterei!
Es ist mein erster Raglan von Oben und ich bin sehr zufrieden mit der Passform, besonders mit der Ärmellänge. Bei konventionellen Schnitten werden die Ärmel bei mir fast immer etwas länger als ich es mir wünsche.


Dadurch dass das graue Garn leicht meliert ist, kann man auch den leichten Farbunterschied der letzten drei Streifen kaum sehen, wunderbar!
Das Ausschnittbild gibt die Farben etwas natürlicher wieder.

 
Ganz sicher werde ich bald einen Pullover in diesem Stil machen, bei einer Jacke gibt es denn ja am Ende doch ein bißchen viel Näharbeit. Andererseits ist so ein Schnitt natürlich ideal für Restgarne und da kommt man ums Vernähen auch nicht rum.


 

Ich wünsche allen schöne Ostertage.

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Samstag, 24. März 2012

Koftanskofta

Nun bin ich bald fertig mit meiner RVO-Jacke nach dem schwedischen Rezept von Tant Kofta.
Andes als vorgesehen, habe ich schon mit dem Stricken der Ärmel angefangen, bevor Vorder-und Rückenteil fertig waren.


Schon ziemlich früh war mir aufgefallen, dass meine Überschlagsrechnung für die benötigte Garnmenge fehlerhaft war, ich hatte einfach nicht bedacht, dass ich ja von dem grauen Garn viel mehr benötigen würde, als von den anderen Farben, da jeder zweite Streifen grau werden sollte. Zum Glück konnte ich noch ein Knäuel der gleichen Qualität und Farbe nachkaufen, aber die Partienummer stimmte nicht überein und die Wolle erscheint mir etwas heller.
Um den leichten Farbunterschied nicht zu deutlich werden zu lassen, will ich daher das neue Garn nur im unteren Teil der Jacke einsetzen.

Donnerstag, 8. März 2012

Aufgeteilt!

Endlich habe ich die laaangen Reihen hinter mir, die Passe der Uppifrånochner - Jacke ist fertig und ich konnte die Teilung angehen.
Da Tant Koftas RVO nicht nach einem starren Plan gearbeitet wird und man immer wieder durch Anproben die weiteren Zunahmen ermittelt, waren meine neuen KnitPro Schraubnadeln, bei denen sich bei Bedarf  die Seillänge verändern lässt, Gold wert. 
Auch beim Maschenstillegen der Ärmelteile sind die Seile mit ihren verschließbaren Enden superpraktisch. 
Da ist es zu verschmerzen, dass mir die Nadelspitzen überhaupt nicht gefallen, zumindest die metallenen sind für meine Strickweise viel zu spitz.
Hier arbeite ich aber mit Holznadeln, die ich normalerweise gar nicht mag, aber zähneknirschend gekauft habe, weil mein LYS  keine Metallnadeln in passender Größe vorrätig hatte und ich nicht auf eine Online-Bestellung warten wollte. Jetzt wünschte ich, meine anderen Nadelspitzen wären auch aus Holz, da diese etwas stumpfer sind und deshalb angenehmer für mich beim Stricken.




Für die fertige Zuckerjacke habe ich immer noch keine Knöpfe gefunden, der unfertige RVO ist dagegen schon mit Knöpfen bestückt, die stammen jedoch nicht aus einem Kurzwarengeschäft sondern waren im Depot, einem Laden für Wohnaccessoires und Deko-Artikel zu haben, eine bunte Mischung, bei der die drei Rottöne zufällig gut passten.





Samstag, 18. Februar 2012

Strickfortschritte

Es ist geschafft, die Zuckerjacke wurde kein UFO, hier liegen die Teile nach dem Waschen zum Trocknen ausgebreitet.


Die Ärmel sind schon fast trocken, morgen kann ich sie einnähen, viel mehr Näharbeit gibt es nicht, da Vorder-und Rückenteil an einem Stück gestrickt wurden.



Bei meinem Offe- Kofta habe ich mit dem ersten Ärmel begonnen. Eigentlich soll laut Beschreibung nach Fertigstellung des Leibstücks erst der Randabschluss mit einer I-Cord gemacht werden. Ich habe aber die leise Befürchtung, dass die Vorderteile zu weit sind. Ich denke bei dieser Schnittform läßt sich das am Besten überprüfen, wenn man die Jacke anprobiert nachdem auch die Ärmel fertiggestellt sind. Da das linke Vorderteil mit einem provisorischen Anschlag begonnen wurde und die Maschen des rechten Vorderteils noch auf der Nadel liegen, kann ich später notfalls  ohne Probleme Korrekturen vornehmen.


Der Uppifrånochner-Kofta ist nur um dreieinhalb Reihen gewachsen. Um die mittlerweile große Maschenanzahl besser handhaben zu können, habe ich mir hierfür Nadelspitzen, Seile und  Seilverbinder von Knitpro gekauft. 
Ich verwende hier gerade ein 100er und ein 80er Seil und Nadelspitzen aus Holz und habe dabei festgestellt, dass ich wesentlich lieber mit Metallspitzen arbeite, allerdings sind mir bei Knit Pro sowohl die Holz- als auch die Metallnadeln zu spitz. Ich werde diese Kombinationen wohl nur für spezielle Situationen nutzen und ansonsten wieder mit normalen Addi-Rundstricknadeln arbeiten.
Das System von Addi kam für mich nicht in Frage, weil diese Firma austauschbare Nadelspitzen erst ab Größe 3,5 herstellt und ich nicht auch noch Seile mit unterschiedlichen Verbindungsmechanismen haben wollte.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Zwölf hier - Zehn da

Die ersten zwölf Streifen von Offe sind gestrickt, man kann es aber hier nicht gut erkennen, da sich der Rand stark einrollt und die Steinbeschwerung auch nicht wirklich hilft.


Auch die RVO-Jacke wächst, zehn Streifen sind es mittlerweile beim Uppifrånochner-Kofta, die Zunahmen sind aber leider noch nicht beendet.


Und hier noch das Beweisfoto, dass auch die Zuckerjacke nicht vernachlässigt wird.



Freitag, 20. Januar 2012

Fortschrittsbericht

Der erste Ärmel der Zuckerjacke ist mittlerweile auf 35 cm angewachsen, ich bleibe also dran, dieses Strickstück soll nicht zum UFO werden. 



Und beim  Uppifrånochnerkofta, dem Raglan von oben,  geht es an den zweiten Farbmusterrapport.




Die Ringelstreifen und vor allem der eckige Ausschnitt haben mich an mein erstes Strickstück erinnert, besser gesagt, mein erstes freiwillig gestricktes Stück.

Mein allererstes Gestrick ist eher unfreiwillig entstanden, dabei handelte es sich um Socken, die wir im Handarbeitsunterricht machen mussten. Es war wohl noch in der Grundschule, wahrscheinlich in der 4. Klasse, vor den Zeugnissen sollten sie fertig sein.
Ich hatte auf Wolle aus einem sehr hellen Gelb bestanden und bekam ganz schön Stress mit meiner Mutter, weil die Socken, die im Laufe der Strickzeit durch meine verschwitzten Kinderhände einen undefinierbaren Grauton angenommen hatten, nicht rechtzeitig genug fertig wurden, um vor der Abgabe noch gewaschen zu werden. 
An die Zensur, die ich dafür bekam, kann ich mich leider nicht mehr erinnern.

Ca. drei Jahre später sah die Sache ganz anders aus.
Die Zeitschrift Brigitte veröffentlichte früher regelmäßig in jeder Ausgabe Anleitungen zum Nacharbeiten. Es war ein Kleid, mit gestricktem Oberteil, das ich unbedingt haben wollte, also musste ich wieder an die Nadeln. 
So ungefähr sah es aus, das Oberteil wurde mit 4-fädigem Sockengarn gestrickt und ich hatte zwei Lilatöne ausgewählt. 


Für eine Anfängerin war das Modell ideal, es hatte schmale Querstreifen, man sah also, dass man  mit der Arbeit vorankam und nicht nur die Ärmel waren kurz sondern auch das Oberteil, da damals die Empirelinie modern war. Für die Fertigstellung wurde unterhalb der Brust dann das Rockteil angenäht, in meinem Fall aus einem einfarbigen dünnen Wollstoff.


Montag, 16. Januar 2012

Der Anfang ist gemacht.

Allen Selbstbeschwörungen  zum Trotz, konnte ich mich nicht beherrschen, ich habe die RVO-Jacke begonnen.



Allerdings mit auferlegter Selbstverpflichtung vorher jeweils an den Zuckerjackenärmeln
weiterzuarbeiten,  zumindest heute habe ich diese Kriterien erfüllt.