Hier fiel gleich der große Stand von Weben+ auf, an dem Webvorführungen stattfanden und die Besucher die verschiedensten Webgeräte selbst ausprobieren konnten.
Die Geschichte von Weben+ begann 1999, als in Deutschland das Interesse am Weberhandwerk auf einem Tiefpunkt angelangt war. Inge und Michael Seelig richteten gemeinsam mit der Weberinnung Norddeutschland einen ersten Kongresss aus, der auf große Zustimmung traf und in eine Novellierung der Ausbildung für das Handweben mündete.
Auf dem 2. Kongress im Jahr 2001, der unter dem Namen Forum für Handweben lief, wurde der Verein Weben+ gegründet. Dieser bringt zweimal jährlich eine Mitgliederzeitung heraus, die auch Nichtmitglieder abonnieren können.
Genau gegenüber hatte Ulrike Helfrich vom Eiderstedter Garnkontor ihren Stand.
Der Sonderpreis für das Chenillegarn hat mich dort sofort zu meinem ersten Kauf verlockt.
Zwei Spulen Baumwollgarn fürs Brettchenweben habe ich auch noch mitgenommen.
Den wunderschönen Baumwoll-Schlingenzwirn, den ich gerade in Schweden verwebe, hatten sie leider nicht dabei, also muss ich wohl eine Bestellung aufgeben und auf ein Päckchen aus der Schweiz warten.
Dieser sehr kleine aber voll funktionsfähige Miniwebstuhl war am Infostand des
Textilen Zentrums Haslach in Österreich zu sehen. Wer dem Link folgt, findet dort u.a. ein reichhaltiges Kursprogramm.
Wer sich fürs Klöppeln oder Quilten interessiert, hätte sich in Halle 6 noch Vieles ansehen können, ich habe lieber einigen Mitgliedern der Handspinngilde e.V. ein paar Minuten zugeguckt.
Eigentlich hatte ich erwartet, hier in der Nähe der Spinner und Spinnerinnen auch ein paar Spinnradhersteller anzutreffen, die ihre Modelle präsentieren oder vielleicht einen Stand mit Spindeln aller Art, zumindest ein großes Angebot an Fasern, aber von alledem gab es hier nichts.
Ein paar Stände mit Wolle zum Spinnen und Filzen fand ich dann doch noch versprengt verteilt
in Halle 4.
Hier der Stand der Firma Piiku, die Wolle vom finnischen Landschaf verkauft, die auf dem eigenen Hof in Finnland gewaschen, gefärbt und kardiert wird.
Beim Wandern durch Halle 4 fand ich dann noch zwei weitere Stände, die mich interessierten.
Schöne Schnittmuster und passende Stoffe gab es bei Natur zum Anziehen
Dieser Jackenschnitt gefiel mir gut, den Stoff dazu will ich mir aber selber weben.
Und am Stand von Blauweißchen habe ich mir einen kleinen Druckmodel mit passender Farbe gekauft.
Die Messe für Gartenkultur und ländliche Lebensart in Halle 5 hat mich überhaupt nicht interessiert und die auch dort stattfindende Perlenexpo hat mich regelrecht erschlagen.
Perlen, Perlen, Perlen, aber für mich sah es so aus, als hätten die meisten Händler annähernd das Gleiche angeboten.
Trotzdem bin ich an irgendeinem Stand schwach geworden und habe mir ein kleine Tüte mit zwei verschiedenen Perlensorten gefüllt. Bei den Perlen auf der linken Seite, gefiel mir das gelegentliche Aufblitzen der sonst matt wirkenden Oberflächen und bei einfachen grafischen Mustern, wie sie die schwarzweißen Perlen aufweisen, kann ich sowieso nur selten widerstehen.
Man konnte fertige Ketten aber auch Anleitungen und Materialpackungen kaufen.
Ich bin mir sicher, dass ich diese Technik bald einmal ausprobieren werde. Im Internet gibt es eine ganze Reihe interessanter Filme dazu.



































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