Samstag, 25. Mai 2024

Fächerkamm und Resteverwertung

 

Printgarnreste vom Sockenstricken eignen sich, zusammen mit der nötigen Menge eines unifarbenen Wollgarns, wunderbar zum Schalweben.

 


Wenn man dann statt des normalen Webblatts noch einen Fächerkamm benutzt, kann man auf einfachste Weise damit ein ungewöhnliches Muster erzeugen.

 

 

Ich habe das im letzten Herbst mit meinem ersten 3D gedruckten Fächerkamm von Cara ausprobiert.

 

 

Mein Fächerkamm hat die Einstellung 40/10 und das passte mit 1 Faden pro Riet gut zu meiner 4-fädigen Sockenwolle.

 

 

In den mittleren Fächer habe ich überwiegend das Printgarn eingelegt, rechts und links davon einen Fächer mit schwarzem Garn gefüllt und dann jeweils den halben Fächer an den beiden Seiten mit Printgarn und drei schwarzen Randfäden bestückt.  Da ich hauptsächlich mit dem schwarzen Garn geschossen habe, ergab das einen ruhigen Randabschluss.

 


 

Die Ränder und die Mitte der Blöcke wurden durch einen Kettfaden im jeweils abweichenden Farbton betont und bei jedem Wechsel der Kammlade habe ich einen Schussfaden Printgarn eingewebt.


 

Es war allerdings ein Fehler, dass ich den Schal im Herbst nur begonnen und ihn erst jetzt im Frühjahr abgewebt habe, denn den ersten Teil des Schals habe ich wesentlich lockerer gewebt als den zweiten. Man kann das auf dem oberen Bild gut an den bunten Bereichen erkennen, die links viel dunkler erscheinen, weil dichter gewebt, als auf der rechten Seite.

 





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