Posts mit dem Label Jacke werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Jacke werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 26. April 2016

Zwei Jacken


Die 50 Probestücke für die Webmustermappe sind zugeschnitten und gezickzackt, die Hälfte der Muster wurde gewaschen, der Rest bleibt im Rohzustand und demnächst werde ich jeweils 2 Stücke mit Webanleitung und Garnproben verschicken.



Auch die Jacke habe ich in der Zwischenzeit fertiggenäht.



Hier noch einmal aus der Nähe.


Und endlich habe ich mich auch aufraffen können, die ZigZag Strickjacke nach Marianne Isager fertigzustellen, die ich vor ziemlich genau zwei Jahren angefangen hatte.


Es war eigentlich nicht mehr viel zu tun - nur das Zusammennähen eben...



Freitag, 20. Juni 2014

Sommerarbeit


 Immer wenn der schwedische Sommer am schönsten ist, beginnt die Arbeit.


Dieses Mal haben wir uns die letzten beiden, noch unrenovierten Fenster vorgenommen. Die Rahmen habe ich schon von der alten Farbe befreit, nun müssen sie gestrichen werden und dann setzt mein Mann die Scheiben wieder ein. 
Gleich werde ich die rote Umrandung des Schlafzimmerfensters mit der Heißluftpistole erwärmen, um sie so leichter abkratzen zu können.


Aber auch das textile Arbeiten kommt nicht zu kurz. Mit der Zig Zag Jacke nach Marianne Isager bin ich schon ein ganzes Stück weitergekommen, obwohl ich immer nur nach dem Frühstück ein paar Minuten daran stricke.


Und meine Frottetücher, die ich hier im letzten Herbst begonnen habe, sind gestern fertig geworden.




Sonntag, 14. April 2013

Inka und Dacapo


Nachdem sie schon vor 5 Wochen fertig gestrickt war, habe ich mich heute schließlich aufraffen können und den Reißverschluss in die Inka Jacke nach Marianne Isager eingenäht. Damit ist sie nun endlich fertig geworden.





Dafür, dass dies mein erster Reißverschluss ist, den ich in ein Gestrick nähe, bin ich ganz zufrieden. Zumindest  schlägt er keine Wellen und die Kästchen passen ziemlich gut aneinander.



Im April 2011 hatte ich mit der Planung begonnen und die Lochkarten erstellt, mit dem Stricken aber erst im November 2012 angefangen. Nach 2 Jahren liegt die Inka-Jacke nun fertig vor mir und ich bin froh, dass sie nicht zum UFO wurde.





Nicht alles dauert so lange, bei Hanne Falkenbergs Dacapo-Jacke habe ich mittlerweile das Rückenteil fertiggestrickt und gerade mit dem ersten Ärmel begonnen.





Außerdem ist eine weitere Narzisse erblüht.



Sonntag, 25. November 2012

Inka auf Toyota


Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, dass ich zugeben muss, dass ich schon im April meinen Strickmaschinenpark erweitert habe.
Erst ein Jahr vorher hatte ich eine Brother KH 890 mit Zusatzgerät und Elektrikschlitten ersteigert. 
Meine erste, immer noch gut funktionierende Lochkartenmaschine war von Toyota, die 
KS 858 plus Doppelbett KR 506, eine Halbautomatik, deren Lochkarten nur einen 12er Rapport zulassen. Sei es nun Gewohnheit oder was auch immer, nach ein paar Probestrickereien auf der neuen Brother, fing ich an, mich spaßeshalber bei den einschlägigen Portalen nach der Toyota KS 901 umzusehen, einem Modell das in mehreren englischsprachigen Blogs hoch gelobt wird und dem Nachfolgemodell KS 950 überlegen sein soll.
Und als ich schließlich bei den ebay-Kleinanzeigen ein überaus günstiges Angebot fand, konnte ich einfach nicht widerstehen, und für 150 Euro wurde die sehr gepflegte, nicht einmal vergibte Maschine samt Lochmuster- und Intarsienschlitten sowie der Doppelbettergänzung KR 501 und allen Bedienungsanleitungen mein Eigentum.















Gestern habe ich nun endlich damit angefangen, die Inka-Jacke von Marianne Isager aus dem Buch Inca Knits auf der Maschine zu stricken.




Über die Anpassung des Musters an den 24er Rapport der Lochkarten hatte ich schon im April 2011 berichtet.




Zuerst habe vorsichtshalber ein paar neue Proben gestrickt, obwohl auch die Toyota einen Nadelabstand von 4,5 mm hat, war ich mir nicht sicher, ob sich bei gleicher ausgewählter Maschengröße dasselbe Bild ergibt wie bei der Brother.







Hier ist der Saum gestrickt, der jetzt mit der Deckernadel geschlossen werden soll.




Das Rückenteil ist fast fertig gestrickt.





Und hier liegt es in Form gebracht nach einer leichten Wäsche zum Trocknen.








Freitag, 12. Oktober 2012

Mittelaltermaschen

Ich habe ein in neues Strickbuch und ich weiß auch schon, welches Modell ich mir als erstes nachstricken möchte.





Maskor och Medeltid = Maschen und Mittelalter
von Anna Karin Lundberg, 128 Seiten, in diesem Sommer im Ica Bokförlag erschienen. 

Insgesamt enthält das Buch 18 Anleitungen hauptsächlich für Pullover, Jacken und Westen.

Inspiration für Muster und Farbgebung  fand die Autorin in uppländischen Kirchen, deren Decken und Wände im schwedischen Spätmittelalter, zwischen 1450 und 1500, reich mit Wandmalerei verziert wurden.
Das Buch zeigt jeweils die Abbildungen der Kirchenmalereien, die als Anregung zu den verschiedenen Gestricken dienten und so lässt sich die Umsetzung der gemalten Motive und Bordüren in gestrickte Muster gut nachvollziehen. 

Bei provläs.se kann man sich ein paar Seiten aus dem Buch ansehen.




Ich möchte mir gern die Jacke Brokatblomma stricken, Anna Karin Lundberg schreibt, dass das Motiv  mit einer Schablone gemalt wurde und als Muster für die Kleidung biblischer Gestalten in verschiedenen Farbkombinationen in der Sånga Kyrka, Stockholms Län,  vorkommt.




Bei diesem Jackenschnitt gefallen mir übrigens besonders die kleinen Seitenfalten.




Leider habe ich bisher noch nicht das passende Garn gefunden, obwohl wir vor ein paar Tagen in Kalmar waren, dafür habe ich bei Åhlens i einen Becher gekauft, der sich  wunderbar zur Aufbewahrung von Nadelspielen uns anderem Zubehör eignet.





Da ich Anfragen dazu hatte, möchte ich noch nachtragen, dass ich das Buch bei adlibris gekauft habe.




Dienstag, 7. August 2012

Västervik und Händelöp


 Västervik, direkt an der Ostküste gelegen und etwa 120 km von uns entfernt gehört zu den "Nahzielen", wenn wir mal wieder die erweiterten Shoppingmöglichkeiten einer größeren Stadt nutzen möchten.

St Petri kyrka


Hafen am Fiskaretorget

Neben einer Filiale der Kaufhauskette Åhléns, einer größeren Buchhandlung und zahlreichen Boutiquen gibt es dort auch  Hos Magnus och Eva,  ein Spezialgeschäft, das byggnadsvårdsdetaljer verkauft, Materialien und Ersatzeile, die benötigt werden, wenn man ein altes Haus stilgerecht renovieren möchte.

Und natürlich gibt es Handarbeitsläden, u.a. Hemslöjden Västervik, wo außer kunsthandwerklichen Arbeiten  auch Garne von Drops Design verkauft werden.
Hier durfte ich diese kleine kurzärmelige Baumwolljacke fotografieren, die ich irgendwann nacharbeiten möchte.



Leider war die Garnfarbe, die ich mir ausgesucht hatte nicht in ausreichender Menge vorhanden. Ich konnte aber u.a. das alte Heft  (Nr 51) kaufen, in dem das Muster beschrieben ist. Mir war bis dahin gar nicht klar gewesen, dass die Anleitungen auch in gedruckter Form vorliegen und das zum Preis von nur 10 Kronen, ca. 1 €.

Im Netz findet man die Anleitung für das Jäckchen sogar auf Deutsch, in der abgebildeten Form wurde übrigens nur mit der Drops Safran gestrickt, nicht wie angegeben zusätzlich mit Baumwoll Viskose.





Sehenswert ist Gamla Öster, die nette kleine Altstadt oberhalb des Hafens.



Alle Häuser sind mit üppigblühenden Rosen geschmückt.





Hier stehen im Båtsmansgränd 8 kleine Holzhäuser, die Mitte des 18. Jahrhunderts für Seeleute mit ihren Familien gebaut wurden, seit 1970 denkmalgeschützt, werden diese Häuschen heute im Sommer an Touristen vermietet.





Das war für mich ein bisher unbekanntes Verkehrsschild, wer sein Auto unbefleckt wieder antreffen möchte, sollte hier wohl lieber nicht parken.




Natürlich gibt es in Västervik auch "Loppisläden", Antik und Kuriosa und natürlich bin ich wieder fündig geworden.



Für diesen großen metallenen Breithalter fürs Weben, der von 70 bis 100 cm einstellbar ist, habe ich nur 20 Kronen bezahlt.




Und 70 Kronen hat diese herrliche alte Spulmaschine mit Doppelradantrieb und zusätzlichem Spuldorn für ein Spinnrad gekostet.






Auf dem Rückweg haben wir uns den kleinen Ort Händelöp und den dazugehörigen Hafen angesehen.






Kaum waren wir angekommen, fing es an zu regnen, wie so oft in diesem Sommer.



Kurze Zeit spätert war der Himmel aber wieder strahlend blau, wie so oft in Schweden.




Also konnten wir doch noch bei schönem Wetter die Schärenlandschaft genießen.