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Dienstag, 31. Dezember 2013

Maßlos

Im April habe ich damit begonnen, die Dacapo-Jacke von Hanne Falkenberg zu stricken. Seit November ist sie fertig, aber obwohl nur noch die Ärmel zusammengenäht werden mußten, habe ich das Strickteil erst einmal beiseite gelegt.



Ich ahnte es schon! Die Jacke war viel zu groß geworden.



Aber ich wollte die Sache unbedingt noch in diesem Jahr zum Abschluss bringen, also habe ich alle Fäden vernäht, die Ärmelnähte geschlossen und die fertige Jacke vorsichtig gewaschen - sie sollte um Himmels willen bloß nicht noch größer werden.


Leider hatte ich Recht, sie paßt nicht, ist um etliches zu groß. In der Weite wäre das ja nicht so schlimm, da sie vorne ja sowieso überlappend gearbeitet ist. Das Problem sind eher die Ärmel, die zu lang und zu weit sind.

Das ist nun das zweite Mal, dass ich Probleme beim Stricken von Falkenberg-Entwürfen habe. Im März 2011 war die Weste Blues fertig geworden. In diesem Fall war das Gestrick eher zu klein ausgefallen. Gerade deshalb habe ich wieder XL aber diesmal mit der angegebenen Nadelgröße 3 gestrickt.
Es ist schade, den Strickanleitungen liegt nie eine bemaßte Schnittmusterskizze bei, so dass man im Voraus besser die eigene Größe wählen kann.
Nach wie vor gefallen mir die raffiniert konzipierten Schnitte von Hanne Falkenberg sehr gut, aber ich werde wohl keinen weiteren Versuch starten.


Ich wünsche euch allen viel Glück im neuen Jahr !

Montag, 23. September 2013

Stickutmaning September


Wieder habe ich mir viel Zeit gelassen, bis ich endlich mit der Strickaufgabe für September begonnen habe, diesmal sollen Handschuhe gestrickt werden.
Viel Lust dazu hatte ich eigentlich nicht. Momentan stricke ich nur sehr wenig und ich möchte gern die Dacapo-Jacke, die schon recht weit gediehen ist, fertigbekommen.



Andererseits sind ein Paar Fausthandschuhe ja keine große Sache.




Ich habe es mir auch sehr leicht gemacht, die Bündchen sind mit Hebemaschen gestrickt und die einfachen Ringel gehen schnell von der Hand. Ich weiß nur noch nicht, wie der Daumen werden soll, schwarz, grau, einer schwarz, einer grau, bunt..... mal sehen.






Wir haben wunderbares Herbstwetter hier und waren Samstag am nahegelegenen Morensee.




Die Bank vor der Hütte des Angelvereins lud direkt zum Picknicken ein.




Hoffentlich bleibt es noch länger so schön.




Samstag, 29. Juni 2013

Stickutmaning Juni und Juli

Kamilla macht es uns dieses Mal leicht, zwei Monate werden zusammengelegt, damit Zeit bleibt, den Sommer zu nutzen und wir sollen etwas stricken, dass uns einfach nur Spaß macht.
Tatsächlich war es dann aber ganz schön schwierig, ein entsprechendes Projekt zu finden.


Ich stricke immer noch an der Dacapo-Jacke nach Hanne Falkenberg.
Mittlerweile habe ich den Rücken und das rechte Vorderteil fertiggestellt und gerade mit dem linken Vorderteil begonnen. Die Arbeit daran macht mir Spaß, ich bin mir aber nicht so sicher, ob ich bis Ende Juli mit der Jacke fertig werde.




Ich habe mir nämlich noch etwas anderes vorgenommen, das enorm viel Zeit schluckt. 
Ich will versuchen in diesem Sommer unser Haus zu streichen. wir haben von unserem Nachbarn erfahren, dass es zuletzt 1959 gestrichen wurde und so sieht es auch aus. An vielen Stellen blättert die alte Leinölfarbe ab und bevor der Neuanstrich erfolgen kann, müssen die losen Teile des alten Anstrichs mühsam abgekratzt werden. Das Bild zeigt den Anfang meiner Bemühungen.

Also sollte das Juni-Juli-Projekt für die Strickherausforderung auf Ravelry nicht allzuviel Zeit in Anspruch nehmen.


Letzte Woche bin ich dann in Växjö bei umbra stickspår fündig geworden. Dort lag der Schal Balade von Drops Design im Wollregal. Das Muster hatte ich mir schon vor längerer zeit einmal ausgedruckt, dann aber kein passendes Garn gefunden. Hier konnte ich nun das Originalmatrial dazu kaufen, das Farbverlaufgarn Drops Delight und Alpaca in hell- und dunkelgrau. Der Anfang ist gemacht, das Stricken macht viel Spaß und das Ergebnis wird wunderbar weich.



Auf unserem Waldgrundstück hinter dem Haus blühen momentan an verschiedenen Standorten die wunderschönen  krolliljor, Türkenbundlilien in rosa und weiß.





Donnerstag, 23. Mai 2013

Stickutmaning Mai 2013

Im Monat Mai sind wir KAL-Teilnehmer der Strickherausforderung 2013 auf Ravelry aufgefordert, mit einer für uns neuen Faser zu experimentieren. Es ist auch möglich, das unbekannte Material zu verspinnen, es muss nicht unbedingt gestrickt werden.
Als ich 1980 mein Louet S 10 kaufte, habe ich aus reiner Neugier gleichzeitig die verschiedensten Spinnfasern mitgeordert. Die Wolle und die Wolle-Seide-Gemische hatte ich schnell versponnen, Seide und Flachs zum größten Teil aber meine Baumwoll und Ramievorräte sind noch fast vollständig vorhanden. Nach kurzem Probespinnen habe ich damals bei beiden Materialien schnell aufgegeben. 




Ramie  oder Chinagras ist eine ursprünglich aus Ostasien stammende Nesselpflanze, versponnen ist die Bastfaser sehr reißfest, da die einzelnen Fasern eine große Stapellänge haben, allerdings ist der Faden auch recht unelastisch, weshalb er in der Textilindustrie meist zusammen mit anderen Fasern verarbeitet wird. Sehr schön ist der seidenähnliche Glanz des Materials.




Es war wirklich eine Herausforderung, diese Faser zu verspinnen und ich kann auch nicht behaupten, dass es mir besonders gut gelungen ist. Die Menge, die ich mir eingepackt hatte, um sie hier in Schweden auf meinem Spinnrad zu verarbeiten, habe ich brav verbraucht, es wird aber sicher eine Zeit dauern, bis ich mich ein weiteres Mal daran mache,  meinen Ramie-Vorrat zu reduzieren. Um besser spinnen zu können, habe ich den Kammzug der Länge nach gedrittelt, dabei lösten sich jeweils etliche der sehr glatten und leichten Fasern, also habe ich lieber draußen gearbeitet, in der Wohnung wollte ich nicht überall die fluffigen Fasern herumfliegen haben.



Eigentlich wollte ich das Material dünner verspinnen, um es verzwirnen zu können. Ich musste aber feststellen, dass ich es nicht schaffte, einen gleichmäßig dünnen Faden herszustellen, also habe ich versucht ein Single zu erzeugen, dass ich eventuell als Effektgarn in einem Gewebe verwenden kann.


Da es sich aber ja ursprünglich um eine Strickherausforderung handelt, habe ich einen kleinen Probelappen mit 3er Nadeln erstellt. Hier kann man gut erkennen, wie ungleichmäßig mein Faden geworden ist. Verstrickt hat das Material einen sehr angenehmen Griff, es fühlt sich glatt und kühl an, vielleicht sollte man doch noch mal das Spinnen von Ramie  üben, üben, üben.....




Draußen ist es herrlich, der Flieder blüht.




Sonntag, 14. April 2013

Inka und Dacapo


Nachdem sie schon vor 5 Wochen fertig gestrickt war, habe ich mich heute schließlich aufraffen können und den Reißverschluss in die Inka Jacke nach Marianne Isager eingenäht. Damit ist sie nun endlich fertig geworden.





Dafür, dass dies mein erster Reißverschluss ist, den ich in ein Gestrick nähe, bin ich ganz zufrieden. Zumindest  schlägt er keine Wellen und die Kästchen passen ziemlich gut aneinander.



Im April 2011 hatte ich mit der Planung begonnen und die Lochkarten erstellt, mit dem Stricken aber erst im November 2012 angefangen. Nach 2 Jahren liegt die Inka-Jacke nun fertig vor mir und ich bin froh, dass sie nicht zum UFO wurde.





Nicht alles dauert so lange, bei Hanne Falkenbergs Dacapo-Jacke habe ich mittlerweile das Rückenteil fertiggestrickt und gerade mit dem ersten Ärmel begonnen.





Außerdem ist eine weitere Narzisse erblüht.



Freitag, 29. März 2013

Farb- und Materialwechsel


Unser letzter Kölnbesuch hatte für mich fatale Folgen.
Dem Ansturm urbaner Keime in Kneipe, Bahn und Bus konnte mein ländlich geprägtes Immunsystem nicht standhalten, seit nunmehr vier Tagen schmerzt die Stirn, kratzt der Hals und läuft die Nase.




Trotzdem bin ich mit meinen Handarbeitsprojekten etwas weitergekommen, beim 
Dacapo-Rückenteil konnte ich die Streifenpartie beenden und mit dem pflaumenfarbenen Teil beginnen.




Beim Weben mußte ich einen Materialwechsel vornehmen, nach gut zweieinhalb Metern war meine einzige 250g Spule Lintow 6/1 verbraucht.




Ich habe daraufhin mit Nialin, dem gleichen Material wie in der Kette weitergemacht. 
Auf den Bildern sieht man ganz deutlich, dass das Gewebe nun feiner wird und sich auch stärker zusammenzieht, ein Arbeiten ohne Breithalter war daher nicht mehr möglich.
Jetzt fehlen nur noch ein paar Schüsse, dann ist das Handtuchgewebe fertig.





Und nun der Wetterbericht.
Weiße Ostern hätte ich nicht unbedingt gebraucht.



 Nur gut, dass ich keine Eier verstecken muss.



Tischdecken und dicke, weiche Kissen auf  allen Sitzgruppen.



Die vereiste Kette ist nun auch noch schneebeflockt.



 Aber der Zaunpfahl leuchtet hat´s schön warm.





Dienstag, 22. März 2011

Blues

Die Blues-Weste nach Hanne Falkenberg ist endlich fertiggestellt.



Obwohl ich  genauestens die Maschenprobe eingehalten habe und vorsichtshalber Größe XL gestrickt habe, damit die Weste nicht so eng sitzt, ist sie  sehr knapp ausgefallen. Es ist auch noch erstaunlich viel Garn übrig.
Schon von Beginn an war ich etwas besorgt, da der Anleitung keinerlei Bemaßung zugeordnet war, man mußte auf die Maschenprobe vertrauen und dann einfach nach Plan losstricken.
Gut, dass ich sowieso gerade dabei bin ein paar Kilo abzuspecken.
Insgesamt hat das Stricken aber sehr viel Spaß gemacht und ich bin nach wie vor begeistert von der raffinierten Schnittführung.


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