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Mittwoch, 31. Januar 2018

Resteverwertung

Kleine Gatterwebrahmen sind wirklich wunderbare Werkzeuge für das Weben von Schals.


Meine Ketten sind meistens nur 2,50 m lang, das reicht gut für einen Schal, denn Kettabfall gibt es fast keinen, weil Anfangs- und Endfäden als Fransen genutzt werden. Das sind also ideale Voraussetzungen, um die vielen anfallenden Reste z.B. vom Sockenstricken zu verwerten.


Eingezogen habe ich in einen 40/10er Kamm und an manchen Stellen den Faden doppelt genommen, um etwas Struktur zu erzeugen.


Im Schuss verwende ich dunkelblaue 4-fädige Sockenwolle.


Gerade erst sind wieder drei Paar Socken ferig geworden.


Der Nachschub für die nächste Schalkette ist also schon gesichert.



Sonntag, 31. Januar 2016

Stricken - Nähen - Weben


Ein Blog mit dem Titel "Strick17" sollte hin und wieder auch seinem Namen gerecht werden.


Drei Paar Socken sind mittlerweile fertig geworden, die grünen habe ich im Auto gestrickt,


die beiden anderen Paare sind am Frühstückstisch entstanden. Jetzt müssen die Nadeln neu bestückt werden.


Fertig gewebt sind auch die Cottolin Handtücher auf dem Victoria Webstuhl. 


Zwei Handtücher habe ich nach dem Muster aus der Mallikerta 3-2015 gewebt, bei einem dritten dann das Muster etwas abgewandelt.


Das Schöne an einem Handhebel-Webstuhl ist es ja, dass man viele verschiedene Muster ausprobieren kann, ohne Änderungen an Tritten vornehmen zu müssen.


So sind dann auch noch zwei Handtücher mit verschiedenen Log-Cabin Muster entstanden.


Schon vor längerer Zeit bin ich sehr günstig an eine einfache Overlock-Maschine gekommen, mit der ich die Schnittkanten meiner gewebten Stoffe versäubern wollte. Bisher hatte ich mir aber noch nie die Zeit genommen, die Maschine auszuprobieren.


Da ich noch nie vorher mit einer Overlock genäht hatte, habe ich mich mit Büchern und im Netz mit Hilfe von Videos erst einmal schlau gemacht. Sehr hilfreich war eine Facebook-Gruppe, die sich mit dem Thema beschäftigt. Dort habe ich auch gelernt, dass meine etwas altmoderne MD 10685, die u.a. über Aldi verkauft wurde, wohl baugleich ist mit der Huskylock 90/34. Es scheint sich aber leider nicht um Husqvarna-Qualität zu handeln, wie ich sie von meiner Haushalts-Nähmaschine gewohnt bin, in der Gruppe wird die MD 10685 anders als ihr Nachfolgemodell MD 14302 eher schlecht beurteilt.


Daher war ich angenehm überrascht, dass sie dennoch - nach der zugegebenermaßen etwas umständlichen Einfädelei - klaglos ihren Dienst tat. Die Naht ist vielleicht nicht 100%ig ausgefallen, ich hatte aber auch keinen Stoff übrig, an dem ich erst mal die optimale Einstellung hätte ausprobieren können. So bin ich doch erst mal recht zufrieden und warte mal ab, wie sich die Maschine desweiteren verhält.


Mit dem Inkle-Loom webe ich nun erst mal ein einfaches schmales Band, um daraus Aufhänger für die Handtücher zu machen.




Donnerstag, 19. März 2015

Dreierlei Sockenstrickerei



Meine Frühstückssocken sind fertig geworden.


Ich bezeichne meine Socken während des Strickens gern mit Namen, die darauf hinweisen, wo oder wann sie gestrickt werden. Normalerweise habe ich drei Paar gleichzeitig in Gang. Die Socken, an denen ich immer nach der Zeitungslektüre beim Frühstück stricke, während ich die letzte Tasse Tee trinke, sind also gerade fertig geworden.


Ich liebe Ringelshirts, und kaufe laufend neue, zu denen ich mir dann möglichst bald die passenden Socken stricke. Von morgen an werden also blau und beige beim Frühstück verstrickt. Ich finde, das Arbeiten mit zwei Knäueln ist zu Hause am praktischsten.


Im Auto arbeite ich lieber mit einem einzigen Knäuel. Eigentlich eignen sich da die Printgarne gut, aber irgendwie habe ich kein glückliches Händchen bei der Auswahl. Im Knäuel gefiel mir das Garn sehr gut, gestrickt mag ich es gar nicht, die einfache blockweise Anordnung bei diesen Farben ist mir wirklich zu phantasielos. Für mich sieht das Gestrick so aus, als hätte ich einfach irgendwelche Reste genommen und - egal wie - abgestrickt.


Als Drittes gibt es noch die Beutelsocken für die Handtasche. Hier nehme ich am liebsten 50 g Wollknäuele, damit das Ganze möglichst leicht ist und wenig Platz wegnimmt.
Momentan stricke ich mit einem 35 Jahre alten Garn, Aarlan Arwetta. Man konnte diese Sockenwolle mit 60° heißem Wasser waschen und in jedem Knäuel steckte eine Spule Beilaufgarn für Ferse und Spitze. Ein besseres Strumpfstrickgarn habe ich nie verarbeitet, es war leider lange vom Markt verschwunden aber kürzlich habe ich gehört, dass die dänische Firma Filcolana ein Garn namens Arwetta Classic herstellt. Das will ich bei Gelegenheit unbedingt ausprobieren, auch wenn ich vermute, dass es nicht das Gleiche ist.


Ansonsten bin ich dabei mein eigenes Garn zu machen. Für ein geplantes Gewebe verspinne ich gerade mittelgraue Gotlandschafwolle.


Bei dem schönen Frühlingswetter konnte man das in den letzten Tagen sogar schon draußen machen.




Sonntag, 27. April 2014

Pink - Pink - Pink

Eine erfreuliche Begleiterscheinung langer Autofahrten ist die Tatsache, dass dabei neue Socken entstehen.


Auf den Fahrten nach Dänemark und Köln, sind zwei Paar Strümpfe fertig geworden.


Socken aus dieser Wolle habe ich vor anderthalb Jahren schon eimal gezeigt, damals hatte ich sie für die Mutter eines Freundes gestrickt. Jetzt ist auch das restliche Garn verarbeitet.


Dieses Paar hatte ich im Februar angefangen und nun auf der Kölnreise beendet.


Es ist tatsächlich Zufall, dass ich mir für das nächste Paar schon wieder Pinktöne herausgesucht habe, hier geht es mir vor allem um Resteverwertung. Die lange Fahrt nach Schweden steht vor der Tür und da werden die Ringelsocken sicher fertig werden.


Als ich heute morgen in den Garten ging, um meine Socken auf unserer Frühlingswiese zu fotografieren, begenete mir als erstes dieser hübsche Nachtfalter, dessen Namen ich leider nicht kenne.

Nachtrag vom 8.8.2014:
Meine Schwester hat mir heute einen vielversprechenden Bestimmungslink geschickt, offensichtlich handelt es sich bei dem Nachtfalter um einen Zahnspinner: http://www.lepiforum.de/lepiwiki.pl?Pheosia_Tremula


Freitag, 28. Februar 2014

Doppelsocken - Sockendoppel



Im Oktober letzten Jahres strickte ich an diesen Socken aus der finnischen Kirjopirkka-Wolle, als ich in Växjö das Sockengarn Fabel Print von der Firma Drops fand, das absolut gleich aussah.


Mittlerweile sind alle vier Socken fertig geworden und es hat sich gezeigt, dass es sich tatsächlich um exakt die gleiche Einfärbung handelt. 


Auseinanderhalten kann man die beiden Paare trotzdem sehr gut, weil ich das Stricken jeweils mit einem anderen Rapport begonnen habe. Außerdem sind die beiden Materialien nicht identisch, das Drops-Garn ist weicher ausgerüstet, die finnische Wolle hat einen etwas rauheren Griff, wie man es von vielen englischen und skandinavischen naturbelassenen Garnen kennt.


Die türkisfarbenen Socken, die ich im Januar begonnen habe sind auch fertig geworden


Hiervon existiert aber nur ein Paar.

 

Langsam aber sicher komme ich auch mit dem Gewebe weiter, bei dem ich die Kettabfälle meiner Baumtücher verarbeite. Das Weben dauert halt etwas länger, wenn man alle paar Schuss, Fäden mit der Hand einlegen muss.


Ansonsten bin ich eifrig dabei neue Kettabfälle zu produzieren. Heute morgen habe ich wieder eine Kette für Baumtücher aufgezogen. Mein 120er Glimåkra-Standard, der im Keller steht, soll auch mit Schürzen ausgerüstet werden. Anfangs wollte ich mir einfach einen Stoff kaufen, fand dann aber kein passendes Material in der richtigen Breite, also wird wieder selbst gewebt.


Und natürlich werden nebenbei auch wieder neue Socken fabriziert.





Montag, 25. März 2013

Ringelingeling




Nach ein paar Tagen Großstadt sind wir gestern abend wieder nach Hause gekommen. Als wir hier wegfuhren war alles grün, in unserer Abwesenheit ist die Landschaft aber wieder weiß geworden und es muss sehr kalt gewesen sein.



 Ein dicker Eispanzer umschließt die Kette an unserer Regenrinne.



Auf den Fahrten nach Köln und zurück wurden die letzten Teile meines Ringeltrios fertig.



Ringel


Lingel


Ling


Mittwoch, 6. Februar 2013

Stickutmaning im Februar


Der Strick - Kal Stickutmaning 2013 stellt für den Februar die Aufgabe, Socken auf eine Art und Weise zu stricken, die man bisher noch nie ausprobiert hat.




Wenn die Sockenwolle in 50 g Knäueln konfektioniert ist, kaufe ich meist 3 Stück. Bei meiner Größe 39,  kann ich aus dem Garn dann zwei Paar Socken stricken. Gerade weil ich etwas längere Schäfte lieber mag, kann es ab und an passieren, dass ich für das erste Paar schon mehr als die Hälfte des Garns verbraucht habe. Dann ist es beim zweiten Paar etwas schwierig, abzuschätzen, wie lang der Schaft werden darf, meist bin ich vorsichtig und mache ihn etwas kürzer als es nötig gewesen wäre und ärgere mich dann über den unnötigen Garnrest. Genau das sollte mir beim zweiten Sockenpaar aus der Regia Design Line, Kaffee Fassett, mal nicht passieren.
Schon oft hatte ich mir vorgenommen, in solchen Fällen die Socken von der Spitze an zu stricken, bisher bin ich aber immer zu faul gewesen, zu lernen, wie das funktioniert. Also kam mir die Aufgabenstellung gerade Recht!




Letztes Jahr habe ich sogar ein Buch zum Thema geschenkt bekommen, 
Wendy  D. Johnson, Von der Spitze zum Bündchen, Bassermann Inspiration 2011, 128 Seiten.
Irgendwann möchte ich daraus gern die Schlangenmuster- Socken stricken, das Kaffe Fasset Garn war mir allerdings zu unruhig dafür.




Ich habe das Buch zum Erlernen der Toe Up Strickweise diesesmal auch deshalb nicht benutzt, weil ich unbedingt eine Ferse mit Fersenwand arbeiten wollte, diese Fersen sitzen bei mir einfach besser

In dem Buch Der geniale Sockenworkshop von Ewa Jostes und Stephanie van der Linden, Topp Handarbeiten, 2007, 120 Seiten, bin ich dann fündig geworden.



Im Kapitel Socken mal anders, findet sich auch eine Anleitung zum Stricken von Toe Up Socken, dabei stehen verschiedene Spitzen, Fersen und Abschlüsse zur Auswahl.




Ich habe mich für die Sternchenspitze mit Achteranschlag entschieden und war begeistert, dass ich so das elende Maschenanschlagen überspringen konnte.




Die Spitze lässt sich sehr gut stricken, die ersten drei Reihen sind etwas knüselig, das sind die letzten paar Reihen bei den herkömmlich gestrickten Socken aber ja auch.




Auf den Seiten 88 und 89 wird dann genaubeschrieben, wie eine Herzchenferse für Toe Up Socken gestrickt wird.








Hier sieht man die fertige Spickelzunahme



und nach dem Stricken des umgekehrten Herzchens und der Fersenwand ist der erste Fuß auch schon fertig.  Beim Herzchen hatte ich erst ein paar Verständnisprobleme, es hat mir dann geholfen, die relevanten Zunahmen mit Maschenmarkierern zu versehen.  Das Fersenwandstricken ging wieder so problemlos wie der Spickel.




Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich die Toe Up Methode beim Sockenstricken in Zukunft favorisieren werde.