Posts mit dem Label Patent werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Patent werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 29. November 2013
Möbius in zweifarbigem Patent
Der Möbiusschal, den ich im Rahmen der Stickutmaning bei Ravelry gestrickt habe,
ist gestern fertig geworden.
Das mehrfarbige Patentstricken hat soviel Spaß gemacht, dass ich gleich einen weiteren Möbiusschal angefangen habe.
Aber in Zusammenhang mit diesem Muster gefällt mir die Farbzusammenstellung nicht - also wird geribbelt.
Samstag, 16. November 2013
Stickutmaning November
Die Oktoberaufgabe beim Ravelry-KAL, etwas Warmes für die Ohren zu stricken, ist erledigt, die Wurm-Mütze ließ sich schnell stricken ist schon seit einiger Zeit fertig.
Mit der Novemberaufgabe habe ich gestern begonnen, wir sind herausgefordert, ein ultimatives Geschenk zu stricken.
Das Wörtchen "ultimativ" habe ich einfach mal übersehen und mir Garn und Nadeln für einen Möbiusschal besorgt.
Die Vorlage stammt aus dem kleinen Buch Möbiusschals stricken von Dagmar Bergk. Ich stricke den Schal auf dem Titelbild in den Farben schwarz und grau mit dem Garn Cardato von Lana Grossa, einer Mischung aus Merinowolle, Baby Alpaca und Kaschmir und mit Nadelstärke 4,5.
Für mich ist das Gestrick eine doppelte Herausforderung, es ist nicht nur mein erster Möbiusschal sondern auch das erste Mal, dass ich ein zweifarbiges Patentmuster stricke.
Nachdem ich beim Möbiusanschlag ein paar Mal ribbeln musste, erwies sich das Musterstricken als unerwartet einfach.
Vor zwei Jahren habe ich zum ersten Mal Patent gestrickt, die damals von mir bevorzugte Methode war das Tiefstricken der Rechtsmaschen .
Das zweifarbige Patentmuster stricke ich nun nach einer anderen Methode, die mir noch einfacher erscheint.
1. Runde: Farbe 1
* 1 M mit 1 Umschlag links abheben, 1 M mit dem Umschlag links zusammenstricken *
2. Runde: Farbe 2
* 1M mit dem Umschlag rechts zusammenstricken, 1 M mit einem Umschlag links abheben *
Beide Arten des Patentstrickens sind sehr gut bebildert auf der Website Alpis Strickbuch beschrieben.
Samstag, 5. März 2011
Patent
In den 68ern gehörte neben dem amerikanischen Parka der mehrere Meter lange patentgestrickte Schal, bevorzugt in dunkelrot, dunkelgrün oder schwarz, zur angesagten Kluft.
Das sogenannte echte Patentmuster galt als extrem materialschluckend und schwierig zu stricken.
Meine Mittel waren äußerst gering und ich konnte kein Patent, daher strickte ich mir meinen schwarzen Schal kurzerhand im Rippenmuster 1re-1li, damit bin ich aber nie wirklich glücklich geworden, das Teil wirkte wie die billige Kopie, die es ja auch war.
Mehr als vierzig Jahre später habe ich dann für die Stola, die ich in meinem LYS, dem Zwirn in Katlenburg entdeckte, das Patentstricken gelernt.
Dabei habe ich festgestellt, dass es mehrere Methoden gibt, die alle dasselbe Ergebnis erzielen und habe die, meines Erachtens einfachste Art gewählt, das Tiefstricken der Rechtsmaschen.
Wer die Methode nicht kennt, findet hier die Anleitung.
re-tiefgestrickt - anstatt die rechten Maschen normal abzustricken, sticht man jeweils eine Reihe tiefer in das entsprechende Loch ein, und holt den Faden von dort wie beim Rechtsstricken durch. Wenn die Masche dann von der Nadel gleitet, löst sich die obere Masche auf und es entsteht die typische große, voluminöse Patentmasche
Nach dem Anschlag mit einer ungeraden Maschenzahl strickt man eine Grundreihe:
1 Randmasche, * 1M re, 1M li * 1M re, 1 Randmasche und danach werden immer nur die zwei folgenden Reihen wiederholt:
Hinreihe: RM * 1M li, 1 M re-tiefgestrickt * ‚ 1M li. RM
Rückreihe: RM * 1M re-tiefgestrickt, 1 Mli, *, 1 M re, RM
Die abgebildete Stola ist aus Mohana von Schachemayr mit Nadelstärke 7 gestrickt.
Lauflänge 125 m pro 50 g, Verbrauch 150 bis 200g
Das Garn hat mit 67 % Polyacryl und 33 % Mohair leider einen hohen Synthetikanteil, ist dafür aber absolut unkratzig.
Es werden 25 Maschen angeschlagen und etwa 30 cm glatt rechts, also 1 Reihe rechts, 1 Reihe links gestrickt. Das übliche Einrollen der Arbeit ist hier einmal von Vorteil. Dann wird die Anzahl der Maschen durch Umschlag verdoppelt und danach im Patentmuster weitergearbeitet, hier richtet sich die Länge nach der Schulterbreite, die Maschenanzahl wird durch Zusammenstricken von jeweils 2 Maschen wieder halbiert und es folgen wieder ca. 30 cm glatt rechts.
Ich habe die gleiche Stola noch einmal in einem warmen Orangeton für meine hennahaarige Schwester gestrickt.
Abonnieren
Posts (Atom)






