In früheren Posts habe ich schon zwei ältere Bücher zum Thema Bandweben erwähnt, einmal das schwedischsprachige Band von Liv Trotzig und Astrid Axelsson und später Brettchenweberei von Elisabeth Holzklau.
Bandweben von M.G. van der Schaaf-Broeze entstammt auch meinem alten Fundus, es ist 100 Seiten stark, 1976 bei Hörnemann auf deutsch erschienen und entsprechend seines frühen Erscheinungsdatums enthält es mehr schwarz-weiß Abbildungen als Farbbilder.
Ostpreußische Jostenbänder von Irene Buchert, 2007 erschienen, ist eine 32 Seiten starke Broschüre.
Gewebt wird mit einem Bandwebkamm aber natürlich kann man alle Bänder mit anderen Geräten erstellen.
Bei den hier gezeigten Jostenbändern handelt es sich um reich verzierte Bänder, deren Muster durch ein dickeres Garn, meist Wolle, auf einem Gewebe aus dünneren Fäden entstehen.
Eine wirklich umfassende Mustersammlung auf 175 Seiten, bietet das Buch
The Weaver´s Inkle Pattern Directory von Anne Dixon.
Das spiralgebundene Buch ist 2012 bei Interweave Press erschienen. Auf eine kurze Einführung in die Weberei mit dem Inkle Loom folgen Musterpatronen aller Art und Schwierigkeitsgrade.
Auch das Buchstabenweben wird ausführlich auf insgesamt 17 Seiten behandelt.
Ähnlich umfassend informiert Candance Crocket in Card Weaving über die Technik des Brettchenwebens.
Cardweaving, 141 Seiten stark, ist erstmals 1973 erschienen, die Wiederauflage von 1991 bei Interweave Press ist momentan im Handel noch erhältlich.
Nach einer historischen Einleitung folgt die Einführung in die Technik des Webens.
Das Buch enthält nicht so viele direkte Anleitungen zum Erstellen von Mustern sondern es geht mehr darum die Technik zu verstehen, um so eigene Designs entwickeln zu können.
Komplexe Strukturen und Abschlussarbeiten werden beschrieben, Card Weaving ist damit weitaus mehr als ein einfaches Anleitungsbuch.
Zum Abschluss nun noch etwas ganz Anderes, ein Blick aus meinem Arbeitszimmer, gestern nachmittag aufgenommen, nach Erstellen dieses Posts.












































