Alle 3 Jahre findet in Schweden die große Webmesse statt. Dieses Mal hat es durch die Corona Pandemie nun 5 Jahre gedauert, bis sich in Halmstad, an der Westküste Schwedens, eine große Zahl Webbegeisterter treffen konnte.
Pünktlich zum Start der Messe um 9 Uhr kamen wir in Halmstad an und das Gucken, Kaufen und Treffen befreundeter Weberinnen (Männer waren tatsächlich in der absoluten Minderzahl) konnte losgehen.
Die bekannten, nordischen Webstuhlbauer waren natürlich vertreten, oben der Stand von AKs Snickeri, Öxabäck mit Webstühlen und Webzubehör,
Besonders interessant war dabei der kleine Julia Webstuhl, für den Karin Myrehed eine Webstuhlverlängerung samt Damastaufsatz neu konstruiert hat. Jetzt ist damit auf diesem kleinen, platzsparenden Webstuhl, Damastweben mit 20 Musterschäften möglich.
Schade fand ich, dass anders als bei der Webmesse 2017 in Växjö, Schacht Spindle und Ashford nicht in Halmstad vertreten waren.
Garne, Garne, Garne gab es natürlich an vielen Messeständen.
Venne aus Holland hatte einen großen Stand aufgebaut.
Garnhuset i Kinna hatte einen sehr geräumigen Stand, das Gedränge dort war so groß, dass ich mit meinem Einkauf fast bis zum Ende des Messetages gewartet habe.
Da gab es dann endlich keine lange Schlange mehr an der Kasse.
Beim Messestand von Vävkompaniet habe ich das auf Karten gewickelte Papiergarn gekauft und den hübschen, kleinen Bandwebkamm.
Natürlich gab es nicht nur Verkaufsstände, von denen ich hier auch nur eine kleine Auswahl zeige, sondern auch Vorführungen an Webgeräten der verschiedensten Art.
Hier kann man das Gewebe sehen, an dem Karin Myrehed mit dem neuen Damastaufsatz für den kleinen Julia-Webstuhl arbeitete.
Um den speziellen Schaftwechsel für die Musterbildung zu ermöglichen gibt es verschiedene Systeme. Zurückzuführen sind sie wohl alle auf Peter Collingwoods Technik, auch Gisela von Weisz war mit ihrer Schaftwechseleinrichtung auf der Messe vertreten.






























